Schau es dir an
Die armen Leut
Wie sie sich im Dreck
und durch den Dreck
und aus dem Dreck wuehlen
Mit Haenden stark wie der Erde Furchtbarkeit
um sich ein wenig Herzens Waerme muehen
Dabei Lachen wie die Waschweiber
Trunken des Lebens Suend
Welch Kostbarkeit aus Glueck
Welch Herrlichkeit zu wissen
es denen nicht schlechter ergeht

Schau dort das nackte Kind
wie es auf dem unreinen Boden sein Geschaeft verricht
der blosse Hintern himmelhoch reckend
und der Hund die Wurst kaum gefallen vom selben frisst
Welch Herrlichkeit!
Sich nicht der Taten zu scheren
Das ist wahre Freiheit mein geschaetzter Freund
Die Freiheit der Narren
Was sind wir doch fuer Narren!
Gekettet am Throne der Vernunft
Verwaist des Rumpfes Freud
Blass sind wir geworden

Lass uns verlassen unsere klimatisierte Einoed
Lass uns aussteigen
uns der Natuerlichkeit zum Glueck vorwerfen
auf dass wir umarmend die Schamlosigkeit
das wahre Ich entfesselt
der Last des Goldes und Erfolges entsagen
im Paradies jener Ueppigkeit
der Einfachheit unsere Ehrerbietung wagen
fuer einen Augenblick